Comparative Evaluation: e|1vet

21.07.2026
das sagt die studie
über den

Vergleichende Bewertung eines neuen Point-of-care-Blutelektrolyt-Analysegeräts im veterinärmedizinischen Bereich

Jennifer Lothion-Roy[a,b], Germano Ferrari[c], Julie Glenister[d], Florence Hillen[a],
Mark Dunning[a,e], Kate White[a]

[a] School of Veterinary Medicine and Science, University of Nottingham, Sutton Bonington, United Kingdom;
[b] Biodiversity Institute, University of Nottingham, Nottingham, United Kingdom; [c] EXIAS Medical GmbH, Graz, Austria;
[d] Phoenix Vets, Loughborough, United Kingdom; [e] Willows Veterinary Centre and Referral Service, Solihull, United Kingdom

Die Elektrolytüberwachung nimmt in der Kleintiermedizin eine zentrale Rolle ein – sie unterstützt Diagnose und Therapie bei metabolischen, gastrointestinalen, renalen und endokrinen Erkrankungen. Gerade in der veterinärmedizinischen Notfall- und Intensivmedizin (ECC) kann ein Point-of-Care-Analysegerät, das einfach zu bedienen ist und rasch verlässliche Ergebnisse liefert, den entscheidenden Unterschied für den Patienten ausmachen.

Eine neue Studie der University of Nottingham, durchgeführt in Zusammenarbeit mit Phoenix Vets (Loughborough, UK) und vorgestellt auf der EVECC 2026, untersuchte genau diesen Aspekt: Wie schlägt sich der EXIAS e|1vet im Vergleich zu zwei etablierten veterinärmedizinischen Elektrolyt-Analysegeräten – dem Siemens epoc Blood Analysis System und dem IDEXX Catalyst One.

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Bei 69 untersuchten Tieren (45 Hunde, 24 Katzen) erzielte der e|1vet bei allen sechs im Vergleich zum epoc-System gemessenen Parametern – Natrium, Kalium, Chlorid, ionisiertes Kalzium, pH-Wert und Hämatokrit – eine validierte Übereinstimmung und stimmte auch bei Kalium und Chlorid eng mit dem Catalyst One überein. Die einzige Ausnahme – Natrium im Vergleich zum Catalyst One – verdient eine Einordnung: Auch die beiden Referenzgeräte selbst stimmten beim Natrium nur zu 88,1 % überein. Die Abweichung scheint also eher zwischen den etablierten Geräten zu liegen als auf eine Einschränkung des e|1vet hinzuweisen.

Ebenso bemerkenswert waren die praktischen Vorteile: Der e|1vet benötigte lediglich 20 Mikroliter Blut – ein Bruchteil dessen, was die Referenzgeräte brauchen – und lieferte Ergebnisse bereits nach 25 Sekunden, deutlich schneller als beide Vergleichsgeräte.

Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass der e|1vet ein hochpräzises Blutelektrolyt-Analysegerät ist, das eine vergleichbare bis überlegene Genauigkeit erreicht – bei geringerem Blutbedarf und schnelleren Ergebnissen. Das macht ihn zu einer starken Option für die Elektrolytüberwachung in der Kleintierpraxis.

Die vollständige Studie mit Methodik und allen Daten findet sich im Poster unten.

Referenz: Lothion-Roy J, Ferrari G, Glenister J, Hillen F, Dunning M, White K. Comparative evaluation of a new point-of-care blood electrolyte analyzer in the veterinary sector. Poster präsentiert bei: EVECC Congress; 2026 Jun; Edinburgh, UK.

Die ethische Genehmigung für diese Studie wurde vom Ethikkomitee der University of Nottingham erteilt (Nr. 4534 191125). Das Analysegerät wurde von EXIAS Medical GmbH leihweise zur Verfügung gestellt; Probenentnahme und -verarbeitung erfolgten durch das Team von Phoenix Vets.

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